Der Lauftreff beim 37. Mainova Frankfurt Marathon

Getreu dem Motto „Run the Skyline“ starteten unsere Läufer Fouad Yassine, Alexander Korn und Marco Köhler unter den insgesamt 13.000 Läufern beim diesjährigen Mainova Frankfurt Marathon am 28.10.2018. Während Fouad zum 9. Mal einen Marathon bestreitet, geben Alex und Marco ihr Debüt.

Marco hatte sich bereits Anfang des Jahres für die Teilnahme entschieden und begann sehr akribisch sein Trainingsplan umzusetzen. Sein Ziel: 3:15 h. Für jemand, der noch nicht so lange läuft und bis dato ehr Kraftsport betrieb, ist es schon ein sehr ambitioniertes Ziel.

Alex hatte sich zu seinen besten Zeiten als Mittelstreckenläufer (Läufe Zwischen 800m und 1600m) einen Namen gemacht. Aus einer Spaß-Diskussion mit Fouad während eins gemeinsames Laufes, entstand etwa 8 Wochen vor dem Marathon eine ernsthafte Anmeldung. Sein Ziel: gemütlich unter 4 Stunden zu laufen.

Fouad wollte nach einer einjährigen Zwangspause endlich mal wieder mitmischen und an seinem Erfolg von 2:59:40 h beim Frankfurter Marathon 2016 anknüpfen. Sein letzter Versuch die 3 Stundenmarke zu durchbrechen, scheiterte letztes Jahr in Frankfurt am heftigen Gegenwind. Er ging mit 3:07 h über die Ziellinie. Mit einem 8-Wochen-Trainningsplan sollte es nun wieder gelingen.

Die Drei trafen sich nur gelegentlich zu gemeinsamen Laufeinheiten, da der Plan entsprechend der Ziele unterschiedliche Intensitäten vorgab. Bei Fouad und Marco lief das Training bedingt durch Beruf, Krankheiten und Verletzungen nicht ganz optimal. Alex nahm es nicht so genau mit einem Plan und trainierte ehr gelegentlich. Denn er wollte nur zum „Spaß“ laufen. Seine längste Strecke im Training war einmalig 28 km.

Dann war es endlich soweit. Bei ca. 10 Grad und bedeckten Himmel hätte es das perfekte Marathon Wetter werden können, wäre da nicht wieder der Wind mit einer Stärke zwischen 40 und 50 km/h gewesen. Der Startschuss fiel pünktlich um 10:00 Uhr und los ging es durch die Hochhäuer der Finanzstadt. Anfangs mit Rückendwind und später auf dem Rückweg mit Gegenwind. Das jubelnde Publikum entlang der gesamten 42,195 km Strecke, die vielen Musikbands und Trommlern sorgten für eine großartige Stimmung.

Fouad konnte bis km 37 sein geplantes Renntempo noch halten, doch leider wurde es zunehmend schwerer. Auf den letzten 5 km verlor er leider über 2 Minuten und lief mit einer Zeit von 3:02:16 h in die Festhalle über die Ziellinie. In Anbetracht der Bedingungen war er letztlich doch zufrieden.

Marco lief geschützt in der Gruppe um den 3:15h-PaceMaker und löste sich kurz vor Ende von der Gruppe. Er beschleunigte und lief souverän mit einer Zeit von 3:14:37 h ein. Er war sehr glücklich und spielt schon mit den Gedanken, beim nächsten Marathon die 3-Stunden-Marke anzulaufen.

Alex konnte bis km 27 den Lauf so genießen, wie er sich es vorgestellt hatte. Er hatte sogar bis dahin den 3:30h-PaceMaker hinter sich gelassen. Doch dann wurde er wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und der Marathon forderte Respekt ein. Alex kämpfte sich durch und lief mit einer Zeit von 3:52:46 h sehr emotional ergriffen über die Ziellinie. Quasi aus dem Stand ein Marathon zu laufen und auch noch mit so einer Zeit, ist einfach fantastisch.

Wir gratulieren unseren 3 Läufern und wünschen nun beste Regeneration!

Frankfurt Marathon 2018

  Die Frankfurt Marathonies: Marco, Alexander und Fouad